Wie kommt ein Hockeyschläger ins Bett?

09.03.2008
Vor ca. einem halben Jahr begleitete die kleine Toni Eberle (noch keine 3 Jahre) ihren hockeybegeisterten Bruder zum erste Mal zum Training. Neugierig beobachtete sie, noch von der Tribüne des Schulzentrum Süd, das Geschehen in der Halle und kommentierte jede Bewegung des Trainingsablaufs. Toni kam nun regelmäßig, um ihren Bruder spielen zu sehen. Immer öfter sie stahl sich von dem sicheren Platz an Mamas Seite fort, um näher an den Ort des Geschehens zu kommen.

Irgendwann stand sie dann in der Halle und wollte auch Hockey spielen. Hartnäckig setzte sich das kleine Mädchen durch und vor vier Wochen war es dann soweit, Toni hatte ihr erstes Hockeytraining. Aufmerksam und mit viel Elan bestritt sie ihr Training. Nur am Ende des Trainings kam es dann zu einem „kleinen Problem“. Toni wollte den ihr ausgeliehenen Hockeyschläger nicht wieder hergeben. Mit ihren kleine Händen hielt sie ihn fest umschlossen und verkündete: „Das ist Tonis Schläger.“ Angesichts dieser Entschlossenheit durfte Toni den Schläger mit nach Hause nehmen.

Tonis Mama kam ein Stunde später noch einmal in die Halle um Tonis älteren Bruder vom Training abzuholen. In der Zwischenzeit hatte sie Toni zu Bett gebracht und erzählte uns lachend: „Toni ist friedlich mit ihrem Hockeyschläger im Arm eingeschlafen.“

Seit diesem Tag kommt Toni regelmäßig Donnerstags in ihr Hockeytraining und ihr Hockeyschläger liegt in jeder Nacht neben ihr im Bett.



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